Wasserentnahme aus Gewässern bei Trockenheit

 

Aus gegebenem Anlass weist die Wasserbehörde des Odenwaldkreises darauf hin, dass aufgrund der anhaltenden Trockenheit zurzeit keine ausreichende Wassermenge in den  Gewässern vorhanden ist und somit eine Wasserentnahme unzulässig ist. Im Gewässer sollte zumindest eine Wassertiefe von 10 cm ohne Aufstau vorhanden sein. Derzeit steht diese Wassermenge von Natur aus jedoch in den meisten Gewässern nicht zur Verfügung, sodass durch eine zusätzliche Absenkung (Wasserentnahme) der Wasserhaushalt und die Gewässerökologie nachhaltig beeinträchtigt werden.

Es wird deshalb darum gebeten, das Verbot der Wasserentnahme während der anhaltenden Trockenheit zu beachten. Wenn durch eine Wasserentnahme der Wasserstand so weit abgesenkt wird, dass der Lebensraum von Fließgewässern zerstört wird, kann dies als Ordnungswidrigkeit mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet werden.

Wir bitten um Beachtung.

 

Vorsicht bei Teerkolonnen und reisenden Handwerkern

Immer wieder hört man, dass „Handwerker“ an verschiedene Haus- und Grundstückseigentümer herantreten und ungefragt in sogenannten Haustürgeschäften ihre Dienste anbieten. Da geht es meist um Tätigkeiten im Garten, Dachdeckertätigkeiten, Asphaltierungsarbeiten, usw. Um ein solches Gewerbe ausüben zu dürfen, braucht der Gewerbetreibende eine Reisegewerbekarte.

Doch immer wieder geraten die „Handwerker“ ins Visier der Polizei, wenn sie in betrügerischer Absicht an die ahnungslosen Kunden herantreten, um mit wenig handwerklichem Einsatz und überteuerter Arbeit an gutes Geld zu kommen. Die augenscheinlich sehr günstig angebotenen Leistungen werden oft nicht fachgerecht und nicht mit der erhofften Qualität ausgeführt. Gewährleistungsansprüche können in der Regel nicht eingefordert werden. Nicht selten wird nach der Fertigstellung der Arbeiten ein höherer Preis gefordert, als zunächst vereinbart worden war. Zum ursprünglich vereinbarten Preis wird dann beispielsweise auch noch die Mehrwertsteuer in Rechnung gestellt. Außerdem werden die anfallenden Abfallmengen häufig einfach in der Natur entsorgt.

Eine Reisegewerbekarte besitzen diese Firmen in der Regel nicht. Auch eine Eintragung in die Handwerksrolle fehlt in den meisten Fällen. Hierbei handelt es sich dann um Schwarzarbeit. Es werden Steuern hinterzogen und handwerksrechtliche und gewerberechtliche Vorschriften verletzt.

Vom Ordnungsamt der Gemeinde Höchst i. Odw. liegen uns Erkenntnisse vor, dass sogenannte Teerkolonnen, vorwiegend aus Großbritannien, in deren Gemeindegebiet und der näheren Umgebung tätig sind. Es wird daher dringend geraten, solche Haustürgeschäfte nicht abzuschließen. Wenn Sie angesprochen werden, lehnen Sie die Arbeiten ab und informieren bitte die Polizei (06163/9410) oder das Ordnungsamt (06165/3070)!

Ihr Ordnungsamt

Kegeln in der Fritz Walter-Halle

Wasserhahn

In der Kegelbahnanlage der Fritz Walter-Halle sind abends, auch am Wochenende, noch Termine frei. Wer Lust hat sich sportlich zu betätigen und das in geselliger Runde, der suche sich einige Mitkegler und melde sich bei der Gemeindeverwaltung, Frau Wolfstädter, Tel.: 06165/307-0, oder  Herrn Speckhardt, Tel.: 307-15. Auch „Schnupperabende“ sind möglich. Wir weisen nochmals auf die Möglichkeit hin, dass die Kegelbahnen auch nachmittags stundenweise genutzt werden können, z.B. bei Kindergeburtstagen.

Uwe Olt, Bürgermeister