Hessische Energiesparaktion

„Unzureichend gedämmte Dächer"

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Unzureichend gedämmte Dächer: Im Sommer heiß – im Winter kalt!

 

Heiße Dachräume im Sommer sind eine Qual, aber leider immer noch massenhaft erlitten. Häufig liegen unter dem Dach die Schlafzimmer und fehlende nächtliche Abkühlung im Raum ist nur schwer erträglich. In Altbauten mit unzureichender Dachdämmung können die Innentemperaturen in Dachzimmern schnell über 30 Grad Celsius liegen.

 

„Die Abhilfe ist eine gute Dämmung des Daches. Was im Winter nachweislich gegen Wärmeverluste hilft, hindert auch im Sommer das Eindringen von Sonnenwärme. Dem Dämmstoff ist es egal, von welcher Seite die Wärme fließt. Seine Eigenschaft ist es, den Wärmestrom zu reduzieren. Deshalb wird es in gedämmten Häusern im Sommer auch nicht wärmer, weil „die Wärme nicht mehr heraus kann“, wie oftmals behauptet wird. Richtig ist: Die Wärme kommt bei gut gedämmten Dächern erst gar nicht rein. Die Energieeinsparung durch eine nachträgliche Dachdämmung liegt meist zwischen 10 und 20 Prozent, je nachdem wie gut oder schlecht der alte Wärmeschutz war“, so Florian Voigt, Programmleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“

 

Die in Zusammenarbeit mit Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen konzipierte Wanderausstellung „Dachdämmung – Schwachstellen beseitigen“ gehört zum Ausstellungsangebot der „Hessischen Energiespar-Aktion“ und kann von allen interessierten Institutionen unter fey-klaus@t-online.de kostenlos ausgeliehen werden. Informationen zum Thema bietet die Broschüre „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ unter www.energiesparaktion.de. Informationen zu Förderangeboten bietet der „Förderkompass Hessen“ unter www.energieland.hessen.de. Informationen zum Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen unter www.hessendach.de

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Kellerlüftung – Warum im Sommer Vorsicht geboten ist

„Bei hohen Temperaturen von über 30° Celsius wächst die Gefahr, dass es bei der Kellerlüftung zu Feuchteschäden kommt. Im Sommer werden Wände, Decken oder Fußböden vieler Keller feucht, weil ihre Besitzer bei warmen Außentemperaturen den Keller gut durchlüften“, so Florian Voigt, Programmleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Die Ursache: Der Keller ist kalt, die beim Lüften hereinkommende Außenluft im Sommer aber warm und feucht. Diese warmfeuchte Luft kühlt sich an den Kellerwänden und sonstigen Bauteilen ab, und der in der Luft enthaltene Wasserdampf kondensiert. Optimal wird der Keller im Sommer nur in kühlen Nächten oder an kühleren Tagen gelüftet. Weil kältere Luft weniger Wasserdampf enthalten kann als Warme, kommt es zu Tauwasserniederschlag an allen kalten Bauteilen. Dieses Kondenswasser bildet dann feuchte Flecke im Putz und man fragt sich: „Wo kommen die her? Ich habe doch gelüftet!“ Dass die Kellerlüftung im Sommer gerade die Feuchteursache ist, wissen die wenigsten.

„Messen Sie im Sommer die Temperatur der Kellerbauteile mit einem kleinen Laserthermometer. Damit bekommen Sie ein Gefühl für die Verhältnisse. Bei kühlen Bauteilen unter 12° Celsius in den Monaten Mai bis September sollten die Kellerfenster besser geschlossen bleiben“, lautet der Tipp der HESA.

Informationen zur „Hessischen Energiespar-Aktion“ unter www.energiesparaktion.de.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen www.verbraucherzentrale-hessen.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

 

„Ihre Handlungsmöglichkeiten am Haus“

Beim Bau unserer heutigen Altbauten ergab sich der Energieverbrauch einfach. Beim Heizen schränkte man sich früher ein, Heizungen wurden extrem sparsam betrieben. Es soll wärmer und behaglicher im Haus werden – bei sinkendem Heizenergieverbrauch. Die uns heute zur Verfügung stehenden Techniken bieten diese Möglichkeiten. Dazu ist an drei Stellen anzusetzen:

  1. Verbesserung der Dämmung an der Gebäudehülle bzw. am Dach führt zu dauerhafter Einsparung.
  2. Moderne Heiztechnik reduziert unnötige Energieverluste im Heizkeller.
  3. Solaranlagen ersetzen einen Teil des Öls oder Gases durch die Sonne oder erzeugen sogar Strom.

So kann ein Haus Schritt für Schritt über die Jahrzehnte zum Energiesparhaus werden. Die Hausinstandsetzung ist der kostenoptimale Zeitpunkt für Energiesparmaßnahmen. Es geht aber auch schneller. Wer einen Altbau gekauft oder geerbt hat, kann natürlich auch alle Maßnahmen zu einem Zeitpunkt durchführen. Weitere Informationen bietet die Broschüre „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ unter www.energiesparaktion.de. Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen ist der „Energiepass Hessen“. Er wird zum reduzierten Preis von 37,50 € angeboten. Der Fragebogen steht als Download zur Verfügung unter: www.energiesparaktion.de. Aktuelle Förderangebote im „Förderkompass Hessen“ unter: www.energieland.hessen.de. Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter: www.verbraucherzentrale-hessen.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

 

 

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ informiert: Möglichkeiten der Gebäudesanierung – Effiziente Heizsysteme

Mit dem nahenden Ende der Heizperiode kommt der richtige Zeitpunkt, sich bei einem anstehenden Heizkesseltausch oder Umstieg auf ein anderes Heizsystem zu informieren, um die Modernisierung rechtzeitig bis zu Beginn der kommenden Heizsaison abschließen zu können. Einen Überblick über „Effiziente Heizsysteme für Wohngebäude“ geben die gleichnamige Energiespar-Information Nr. 12 sowie die Broschüre „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“, die unter www.energiesparaktion.de als Download erhältlich sind. Informationen zu entsprechenden aktuellen Förderangeboten bietet der „Förderkompass Hessen“ unter www.energieland.hessen.de.

„Die Herausforderung bei der Auswahl eines Heiz­systems besteht darin, sich für eines zu entschei­den, dessen Stärken am besten zu den Aufgaben passen, die das Haus und seine Bewohner an die Wärmeversorgung stellen“, sagt Florian Voigt, Projektgrammleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Hessische Altbauten haben einen Verbrauch in der Größen­ordnung von ca. 20 Litern Heizöl bzw. m³ Erdgas je Jahr und Quadratmeter. Verantwortlich dafür ist vor allem der ungenügende Wärmeschutz unserer Häuser. Zumeist stammen die Außenbauteile aus einer Zeit, als Energiekosten noch kein Thema waren. Aber auch viele veraltete Heizungen bieten Verbesserungspotenzial. Dabei hat ein Hausbesitzer die Wahl zwischen den verschiedensten Energieträgern, Anlagen und Konzepten.

Informationen zum Energieberatungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen www.verbraucherzentrale-hessen.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Angebot der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

 

Nachträgliche Dachdämmung

Die Hessische Energiespar-Aktion informiert: Möglichkeiten der nachträglichen Dachdämmung im Gebäudebestand – Dämmung der Obergeschossdecke

Kann oder soll das Dach nicht ausgebaut werden, bietet sich die Dämmung der Obergeschossdecke an. Obergeschossdecken bestehen z. B. aus Holzbalken, Ziegel- oder Bimshohlsteinen mit Lehm-, Sand- oder Schlackeschüttungen. Ab 1945 kamen Stahlbetondecken hinzu, manchmal völlig ungedämmt. Auch beim horizontalen Kehlbalken (Spitzboden) fehlt oft der Wärmeschutz.

„Für ein typisches Einfamilienhaus sinkt der Energieverbrauch durch eine (nachträgliche) Dachdämmung je nach Ausgangszustand meist um 10 bis 20 Prozent. In vielen Fällen verschwindet mit der Dämmung auch die sommerliche Überhitzung vom Dachraum her. Als Dämmstoffe stehen Glas- und Steinwollematten, Polystyrol- oder Polyurethanplatten, Zelluloseflocken und Naturfaserplatten zur Verfügung. Wählen Sie nach Ihrem Geldbeutel aus“, sagt Florian Voigt, Programmleiter der „Hessischen Energiespar-Aktion“.

Weiteres Entscheidungskriterium: Der Dämmstoff sollte auf unebenen Böden gut anliegen können und nicht von kalter Außenluft unterströmt werden. Unter dem Dämmstoff ist keine Folie erforderlich (diffusionshemmende Schicht). Sie kann nur dann zur Sicherheit zusätzlich eingebaut werden, damit keine feuchtwarme Luft aus dem beheizten Bereich von unten einströmen kann, wenn die OG-Decke als Holzbalkendecke luftundicht sein könnte.

Umfangreiche Informationen zum Thema bietet die Broschüre „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung zur Gebäudemodernisierung in Hessen, die als PDF-Datei unter www.energiesparaktion.de als Download zur Verfügung steht. Die Broschüre ist außerdem im Rahmen von Ausstellungen, Vortragsveranstaltungen, Messen etc. erhältlich.

Berechnungsgrundlage für anstehende Sanierungsmaßnahmen am eigenen Gebäude ist der „Energiepass Hessen“, ein Beratungsinstrument der Hessischen Landesregierung, der die Schwachstellen eines Hauses aufzeigt, Einsparpotenziale ermittelt und Handlungsmöglichkeiten vorschlägt. Er wird zum reduzierten Preis von 37,50 EUR angeboten. Weitere Informationen bieten die Broschüren „Vom (K)Althaus zum Energiesparhaus“ und die Energiespar-Information Nr. 6 „Wärmedämmung von geneigten Dächern“ unter www.energiesparaktion.de.

Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen (z. B. Ausführende Betriebe) zum Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Hessen unter www.hessendach.de.

Informationen zum Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen e. V. unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt der Hessischen LandesEnergieAgentur (LEA).

„Wärmedämmung von Bestandsgebäuden – es geht nicht ohne!“

„Es geht in unseren Breiten nicht ohne Wärmedämmung“, sagt Florian Voigt, Projektmanager der „Hessischen Energiespar-Aktion“, „bei uns ist es über neun Monate des Jahres so kalt, dass unsere Häuser Tag und Nacht über ihre Außenbauteile auskühlen. Nur Dämmstoffe reduzieren diesen Wärmeabfluss aus dem Haus. Bei einem Kühlschrank oder einem Warmwasserspeicher machen wir es nicht anders.“

„Die Wärmedämmung hat dabei eine Schlüsselfunktion. Ohne einen Abschied von unseren heute noch überhöhten Heizenergieverbräuchen geht es nicht, unsere Häuser müssen sparsamer werden. Unser Glück: Dämmstoffe sind die billigsten Baustoffe. Seitdem der Energiepreis 50 Cent pro Liter Heizöl oder Kubikmeter Erdgas überschritten hat, sind fast alle Dämmmaßnahmen wirtschaftlich. Selbst bei Gebäuden der achtziger und neunziger Jahre lohnt bereits eine Dämmung“, so Voigt weiter.

Die Fassade verliert unter allen Bauteilen eines Hauses die meiste Energie im Winter. Die hohen Wärmeverluste sind die eine Seite der Medaille. Die andere sind recht kühle Wandinnenoberflächen ungedämmter Wände im Winter, die zu Feuchte- und Schimmelschäden führen können. Umgekehrt können 15 bis 25 Prozent Energieeinsparung durch die Dämmung der Fassade erzielt werden.

Jede Thermografie zeigt diese Wärmeverluste in ihrem Farbbild an. Die Außenbauteile eines Einfamilienhauses stellen rund 400 bis 500 m² Abkühlfläche dar: Innen 20° Celsius, außen wechselnde Wintertemperaturen zwischen 12 und minus 25° Celsius.

Diese Abkühlflächen müssen energetisch ertüchtigt werden, sonst bleibt der Heizenergieverbrauch unserer Häuser weiter hoch. Auch wenn modernste Heiztechnik eingesetzt wird: Ohne Dämmung muss die Technik so viel Wärme ins Haus liefern, wie durch die Außenbauteile und die Lüftung wieder verloren gehen.

Die Ausstellung „Fassadendämmung -Schwachstellen beseitigen!“ gehört zum Ausstellungsangebot der „Hessischen Energiespar-Aktion“ und kann von allen interessierten Institutionen wie Landkreisen, Kommunen, Schulen, Energieversorgern, HESA-Kooperationspartnern, Banken, Sparkassen, Vereinen, Verbänden etc. kostenlos ausgeliehen werden. Weitere Informationen über Herrn Klaus Fey, Pressekoordinator der „Hessischen Energiespar-Aktion“, fey-klaus@t-online.de.

Ausführliche Informationen bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Informationen zum Beratungsangebot der Verbraucherzentrale Hessen unter www.verbraucher.de.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt der Hessischen LandesEnergieAgentur