Teilkonzept zum Klimaschutz für Hochbauten/Komplexe sowie die gesamten Straßenleuchten der Gemeinde Lützelbach

 

Zeitraum 01.10.2010- 30.09.2011

 

Förderkennzeichen 03KS1086

 

Partner


Gefördert vom:

Projektträger:

Erstellung:

  • K & L Ingenieurgesellschaft für Energiewirtschaft mbH, 68766 Hockenheim.

 

Hintergrund

 

Der Europäische Rat hat sich im Oktober 2009 auf das Ziel geeinigt, im Rahmen der laut Weltklimarat (IPCC) erforderlichen Reduzierungen seitens der Gruppe der Industrieländer die Emissionen der EU bis zum Jahr 2050 um 80 bis 95% gegenüber dem Niveau von 1990 zu verringern.

Die Bundesregierung hat deshalb im Energiekonzept vom 28. September 2010 beschlossen, die Treibhausgasemissionen in Deutschland bis zum Jahr 2020 um 40 %, bis zum Jahr 2030 um 55 %, bis zum Jahr 2040 um 70 % und bis zum Jahr 2050 um 80-95% unter das Niveau von 1990 zu senken.

Weil in Kommunen ein hoher Anteil der Treibhausgasemissionen entsteht, liegen hier zugleich große Potenziale für deren Minderung. Die Notwendigkeit, bis zum Jahr 2050 die Treibhausgasemissionen um 80-95 % zu reduzieren, zieht nach sich, dass alle Städte und Gemeinden, aber auch Verbraucher und die örtliche Industrie in den nächsten 40 Jahren ein Treibhausgasemissionsniveau nahe Null erreicht haben müssen.

Die Förderprogramme der Klimaschutzinitiative dienen dazu, ergänzende Anreize zu legislativen Instrumenten zu setzen und die Potenziale zur Emissionsminderung durch die Steigerung der Energieeffizienz und die Nutzung regenerativer Wärme kostengünstig und breitenwirksam zu erschließen. Dazu sollen bestehende Hemmnisse und Informationsdefizite abgebaut, die Marktdurchdringung vorhandener, hocheffizienter Technologien unterstützt und öffentlichkeitswirksam verbreitet werden.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) fördert im Rahmen der Klimaschutzinitiative  die Erstellung  von Klimaschutzkonzepten und Teilkonzepten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen mit einem Zuschuss von 50%. Diese Kon­zepte müssen Energie- und CO2-Bilanzen, Potentialabschätzungen sowie Maßnah­menkataloge und Zeitpläne zur Minderung von Treibhausgasen umfassen. Wichtig ist weiterhin, dass die Konzepte ein signifikantes Einsparpotential aufzeigen.

 

 

 

 

 

 

 

Ziel und Inhalt des Projektes für die Gemeinde

Die Gemeinde Lützelbach erhält durch das von der Ingenieurgesellschaft K & L, Hockenheim, aufgestellte und vom BMU geförderte  Klimaschutzkonzept eine umfassende Bestandsaufnahme der Haus- und Gebäudetechnik sowie deren Nutzung und die daraus folgende Potentialbetrachtung bezogen auf Energie- und CO-2 Emissionen, nebst der Erstellung eines entsprechenden Maßnahmenkatalogs. Hierbei werden die gesamten klimaschutzbedingten Investitionskosten, aufgeteilt nach den entsprechenden Gebäuden, Gewerken, laufenden Kosten  und sonstigen wirtschaftlichen Daten dargestellt. Im Ergebnis wird ferner der Vergleich von derzeitigen und prognostizierten Energiekosten festgehalten. Dabei wird für jede Einrichtung ein separater Bericht aufgeteilt nach den jeweiligen Primärenergieträgern erstellt. Thematischer Schwerpunkt der Konzeption ist die Untersuchung der bestehenden Situation im Hinblick auf den Aufbau eines weiterführbaren Klimaschutzmanagements sowie die Planung der notwendigen Arbeitsschritte. Da das Förderprogramm eine Multiplikatorwirkung erreichen soll, strebt  die Gemeinde für die nachhaltig ökologisch und wirtschaftlich wirkenden Maßnahmen einen strategischen Umsetzungsprozess  an.

 

 

Zusammenfassung des Ergebnisses: »zum Download«