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Die Ortsteile von Lützelbach
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Lützel-Wiebelsbach
Seckmauern
Haingrund
Breitenbrunn
Rimhorn
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Ortsteil
Lützel-Wiebelsbach
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Ortsvorsteherin:
Müller,
Sylvia
Lessingstr. 11
06165/555
2.859 Einwohner (Stand 30.06.2009)
Lützel-Wiebelsbach,
Sitz der Gemeindeverwaltung, ist wie Rai-
Breitenbach und Beerfurth ein Doppeldorf. Zwei
Dörfer, Lützelbach
(1165 "Lützelbach") und Wiebelsbach
(1237 "Wibelspach"), sind in den
letzten hundert Jahren allmählich
zusammengewachsen. Das Resultat, ein
verzweigtes, offenes Dorfgebilde von der Form
eines Hufeisens, in dessen Mitte freie Flächen
übriggeblieben sind. In Lützel-Wiebelsbach,
das auffallend viele Maurer und Bauhandwerker
aufwies, wohnt heute knapp die Hälfte der
Gemeindebevölkerung. Lützelbach ist eine der
ältesten Siedlungsplätze der Dynastenfamilie
Reiz von Lützelbach, die die Herrschaft
Breuberg begründeten. Ihre erste, schon frühzeitig
verlassene Burganlage ist im 19. Jahrhundert
durch Grabungen im Bereich der evangelischen
Kirche ermittelt worden. Die Kirche ist umgeben vom Friedhof, auf dem noch um die
Mitte des 19. Jahrhunderts erhebliche Reste
einer früheren Burganlage mit Wehrturm,
Mauerring, Wall und Graben sichtbar waren, der
Überlieferung nach Reste der ältesten
Breuberger Herrenburg der Adelsfamilie Reiz von
Lützelbach. Teile dieser Befestigungen können
im östlichen Trakt der Friedhofsummauerung
enthalten sein.
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Ortsteil Seckmauern
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Ortsvorsteher:
Stapp,
Rüdiger
Odenwaldstr.82
09372/5261
1.707 Einwohner (Stand 30.06.2009)
Der
Ortsname Seckmauern wurde zum ersten Mal im
sogenannten Koppelfutterregister aus der Mitte
des 13. Jahrhunderts (etwa 1248) erwähnt. Das
Koppelfutter war eine Hausabgabe an den obersten
Gerichtsherrn, den Erzbischof von Mainz.
Seckmauern gehörte damals gemeinsam mit
Walderlenbach (heute das Unterdorf von
Haingrund) zur Zent "Zur Eiche". Wie so viele Orte, wurde auch Seckmauern durch
den 30-jährigen Krieg und zwar im Jahre 1635
von der Pest heimgesucht. Ungefähr 20 Jahre
nach Ende des 30-jährigen Krieges wurde mit der
Wiederbesiedlung von Seckmauern begonnen. Aus
dem ursprünglichen stark landwirtschaftlich
geprägtem Ort wurde ein reines wohnorientiertes
Dorf. In Seckmauern herrscht ein Weinklima vor
und es ist als Ausgangspunkt für Wanderungen in
das bayrische Maintal gut geeignet.
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Ortsteil Haingrund
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Ortsvorsteher:
Böhler, Benno
Reiterspfad 7
06066/260
979 Einwohner (Stand 30.06.2009)
Über
die Geschichte zur Entstehung des Dorfes
Haingrund gibt es viele Thesen, die im Laufe der
Jahrhunderte angesammelt wurden. Sehr häufig
wurde in diesen Thesen erwähnt, dass Haingrund
aus dem ehemaligen Dorf Walderlenbach entstanden
ist. Der Namenswechsel von Walderlenbach zu
Haingrund muss sich im Übergang vom 18. zum 19.
Jahrhundert vollzogen haben. Haingrund liegt
genau wie Seckmauern in einem Seitental des
Maintals. Besonders zu erwähnen ist noch, dass
Teile des römischen Limes auf der Anhöhe
Richtung Vielbrunn zu sehen sind.
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Ortsteil Breitenbrunn
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Ortsvorsteher:
Beck, Jürgen
Hainstr.9
06165/2944
778 Einwohner (Stand 30.06.2009)
Breitenbrunn wird erstmals 1273 und 9 Jahre
später 1282 geschichtlich erwähnt. 1279
verkaufte ein Marquardt von Rosenbach
umfangreiche Güter an das Kloster Höchst,
darunter ein Gut zu Breitenbrunn. Im Jahre 1282
veräußerte Marquardt's Sohn Ulrich mehrere
Güter in Breitenbrunn ebenso an das Kloster
Höchst. Breitenbrunn ist ein kleines Dorf mit
einem großen geschichtlichen Hintergrund. Es
ist davon auszugehen, dass das Dorf schon im 11.
Jahrhundert entstanden ist und dort bereits mit
einer Kirche versehen war. Ab 1426 ist es
möglich die Familien Breitenbrunns
kennenzulernen. In diesem Jahr wohnten 26
Familien im Ort. Wie Seckmauern wurde auch
während des 30-jährigen Krieges Breitenbrunn
von der Pest heimgesucht. Aus dem einstigen
Bauerndorf, ist ein Dorf das überwiegend
Wohnzwecken dient, geworden. Nennenswert wäre
noch die Kirche zu Breitenbrunn, die zwischen
1781 und 1785 erbaut wurde.
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Ortsteil Rimhorn
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Ortsvorsteher:
Edwin
Wießmann
Rathausstr. 9
06165/1628
933 Einwohner (Stand 30.06.2009)
Die
erste geschichtliche Erwähnung basiert auf
einer überlieferten Geschichte des alten
rodensteinischen Dorfs Rimhorn. Bei dieser
Urkunde handelt es sich um einen
Verkaufsvertrag, bei dem als Zeuge ein Mann
namens Manegolgus de Riemhurne erwähnt wird.
Wie die anderen Ortsteile der Gemeinde Lützelbach
verwandelte sich Rimhorn von einem einstigen
Bauerndorf in ein Dorf das rein zu Wohnzwecken
dient. Es besteht die Möglichkeit von Rimhorn
aus Wanderungen nach Bad König, Höchst, usw. zu
unternehmen.
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